SANTITO ("Simon")
(adoptada en /adopted
in / adoptiert 2008)
Update 29. August 2008:
Hola, ich bin es noch mal, der kleine Santito. Die Zeit vergeht wie im Flug und inzwischen bin ich schon fast 7 Wochen bei meiner Mama und meinen Brüdern. Ich darf jetzt auch schon mal ohne Leine laufen. Aber da ich ja ein „Mauselochkönig“ bin und dann alles um mich herum vergesse, darf ich nur an bestimmten Stellen frei laufen. Neulich mußte die Mama über den halben Acker laufen. Ich war so vertieft, daß ich überhaupt nicht gehört habe daß sie mich rief. Aber sonst bin ich gaaanz lieb.
Zwischenzeitlich war ich mit der Mama bei der Frau Doktor, weil doch meine Öhrchen gar nicht besser wurden. Plötzlich gab es einen kleinen Pieks und dann wurde ich ganz müde. Als ich wach wurde war die Mama schon wieder bei mir und meine Öhrchen waren gründlich gereinigt. Im rechten Ohr hatte ich eine schlimme Entzündung. Aber jetzt sind meine Ohren fast in Ordnung und ich lasse sie mir auch immer brav zweimal täglich reinigen und dann bekomme ich so eine Emulsion da rein. Meine Zähnchen wurden auch gleich gesäubert. Nach einer halben Stunde konnte ich mit der Mama wieder nach Hause fahren. Am 5. September werden nun meine Hoden rausoperiert. Ich glaube, die Mama hat mehr Angst als ich.
Mein Fell ist auch ganz schön gewachsen und ich sehe nicht mehr wie ein Nacktfrosch aus. Ich werde jetzt sogar schon vorsichtig mit der Drahtbürste gebürstet. Das ist richtig toll.
Bei Tante Jola war ich auch schon. Die hat einen Hundesalon und ich durfte zugucken wie Schneeflöckchen und Coco chic gemacht wurden. Bei mir war ja noch nichts zu schneiden, ich habe aber ein paar Leckerlies bekommen und war ganz brav.
Die Mama sagt immer ich bin ihr kleiner Sonnenschein und sie hat mich ganz doll lieb. Wir kuscheln auch alle immer ganz viel mit ihr.
Gleich machen wir unsere große Mittagsrunde und gehen mit der Mama in die Feldmark.
Aber ich möchte nicht vergessen noch ganz liebe Küsschen zu senden an meine Engel in Andujar und an alle die mir geholfen haben daß ich jetzt bei meiner Mama sein kann
Euer kleiner Simon (Santito)
Hola, hier meldet sich der kleine Santito (jetzt Simon). Jetzt bin ich schon über zwei Wochen in meinem neuen Zuhause und es gefällt mir ganz prima. Meine neue Mama hat ja wirklich eine lange Leitung gehabt, bis sie endlich begriffen hat, daß sie mich unbedingt als Vierthund noch braucht. Aber dann hat sie doch noch die Kurve bekommen und vor gut zwei Wochen durfte ich dann endlich nach Deutschland reisen. Tante Ina, eine Freundin von der Mama, hat mich in Köln abgeholt und bis Hamm mitgenommen. Da hat dann meine Mama auf mich gewartet. Na die hat sich vielleicht gefreut als sie mich in die Arme schließen konnte. Wir haben dann erstmal einen kleinen Spaziergang gemacht bevor es weiter ging nach Hameln in mein neues Zuhause. Hier wurde ich dann gleich von meinen neuen Brüdern und vom kleinen Momo (ein armes Pflegekind von Mama) begrüßt. Die waren gleich sehr lieb zu mir und wir verstehen uns auch alle prima.
Abends hat mich die Mama dann erstmal gebadet. Da gab es kein Pardon. Sie hat mächtig gestaunt, wie viel braune Brühe trotz meines neuen superkurzen Haarschnitts da herunter kam. Danach fühlte ich mich wie neu geboren. Nur meine Ohren sehen immer noch wie Kohlengruben aus. Wir fahren jeden zweiten Tag zur Frau Doktor und ich bekomme eine Ohrspülung. Da werde ich immer noch total panisch!! Inzwischen darf die Mama aber schon meine Außenöhrchen mit Feuchttüchern sauber machen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was da alles raus kommt. Eigentlich sollte ich ja auch schon operiert werden, weil meine Hoden doch im Bäuchlein sitzen. Aber beim letzten Blutbild hat sich herausgestellt, daß ich einen Titer in Ehrlichose und Babesiose habe. Das wird jetzt mit Tabletten und Spritzen behandelt. Danach werde ich dann operiert. Dann werden auch gleich meine Zähnchen gereinigt und meine Ohren richtig geputzt. Ich werde jeden Tag mit einer weichen Bürste gebürstet, damit meine Haut gut durchblutet und ich gewöhne mich gleich daran bis mein Fell wieder lang gewachsen ist.
Am besten gefällt es mir in Mamas Garten. Da kann ich ohne Leine laufen und mit Schneeflöckchen toben. Die Spaziergänge sind auch toll, aber da muß ich immer noch an der langen Leine laufen. Im Garten gibt es auch so ein paar Agilitygeräte. Den Tunnel finde ich ja noch ganz lustig. Nur ich weiß immer noch nicht, warum ich über diese alberne Hürde springen soll. Ich habe der Mama schon gezeigt, daß man da ganz bequem drum herum laufen kann. Ich glaube, das muß ich noch mit ihr üben. Sie hat es wohl noch nicht richtig verstanden…..
Ich glaube, ich hatte gleich ein ganzes Heer von Schutzengeln, daß es mir heute so gut geht und ich möchte mich auch gaaaaanz lieb bei allen bedanken, die mich gerettet, gepäppelt, gepflegt und dafür gesorgt haben, daß ich heute hier sein darf. Ich drücke meinen Freunden aus Spanien ganz doll die Pfote, daß sie auch soviel Glück haben wie ich. Die Mama liest mir jeden Tag vor, welcher Kumpel wieder „reserviert“ ist und bald in sein neues Zuhause umziehen darf.
Jetzt schicke ich Euch noch ein paar ganz dicke feuchte Schlabberbussis und ein paar Fotos hänge ich auch gleich noch an
bis bald Euer glücklicher Santito (Simon)